FAQ
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Was ist eigentlich “Agility”?
Agility (auf Deutsch: Behändigkeit, Gewandtheit) ist eine aus England kommende Hundesportart und wurde vom Springreiten abgeleitet.
Es ist ein Freizeitsport für Hund und Mensch, in dessen Mittelpunkt ein Hindernisparcours steht, den es zu überwinden gilt.
Für welche Rassen ist Agility geeignet?
Agility kann von fast allen gesunden Hunden, ohne Ansehen von Größe oder Rasse, ausgeübt werden und so finden sich in unserem Verein vielerlei Arten von Rassen und Mischungen.
Was für Vorteile habe ich, wenn ich mit meinem Hund Agility betreibe?
Agility verhilft dem Hund und seinem Menschen zu mehr Fitness und gegenseitigem „Verstehen“.
Wie kann ich Agility in der HSG erlernen?
Bei uns haben Sie die Gelegenheit, samstags in der Zeit zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr Agility kennen zu lernen. In dieser Zeit können Sie einmal schauen, ob Sie und Ihr Hund Interesse und Spaß an dem Sport haben. Diese Einheit dauert ca. 15 Minuten. Außerdem bieten wir fortlaufend Agility-Schnupperkurse an. Diese finden abends unter der Woche oder Samstagvormittag statt. Der Schnupperkurs umfasst 8 Kurseinheiten (1 Einheit = 60 Minuten).
Was ist eigentlich “Obedience”?
Obedience (englisch und bedeutet "Gehorsam" ) ist eine Hundesportart , die überwiegend aus dem präzisen Absolvieren verschiedener Übungen durch ein Mensch – Hund – Team besteht.
Neben der schnellen und sehr korrekten Ausführung der Übungen soll der Hund aber auch stets freudig und harmonisch mit seinem Partner Mensch arbeiten. Wie die meisten Hundesportarten hat auch Obedience seinen Ursprung in Großbritannien. Es gibt verschiedene Klassen in denen gestartet wird. Es fängt an bei der Gruppe Beginner und endet in der Klasse 3, wobei die Übungen immer schwieriger werden, je höher die Klasse ist in der das Team startet. Es beinhaltet in allen Klassen eine exakte Fußarbeit und je höher die Klasse desto anspruchsvoller werden die vorzuführenden Übungen. Diese müssen dann auch im Laufschritt, im langsamen Schritt und mit vielen Winkeln und Kehrwendungen, auch im Rückwärts und Seitschritt geübt und im Wettbewerb gezeigt werden. Ein Sprung über eine Hürde gehört ebenso dazu, sowie das Apportieren von Holz und Metallapport unter schwierigen Bedingungen, eine Geruchsunterscheidung von verschiedenen Hölzchen, eine Distanzkontrolle, ein Voraussenden in ein Quadrat und das Abrufen mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen um nur einige Bespiele zu nennen.
Für welche Rassen ist Obedience geeignet?
Obedience kann von allen Hunden, ohne Ansehen von Größe oder Rasse, ausgeübt werden, egal ob alt oder jung, wobei man es mit sogenannten Arbeitsrassen (Hunde aus Hütelinien oder Jagd und Gebrauchsrassen) oder Mischlingen aus diesen Rassen einfacher hat.
Was für Vorteile habe ich, wenn ich mit meinem Hund Obedience betreibe?
Obedience perfektioniert das Hund - Mensch Team, nicht nur auf dem Hundeplatz, auch zu Hause und unterwegs sind die Hunde einfach zuverlässiger und gehorsamer.
Wie kann ich Obedience in der HSG erlernen?
Bei der HSG werden sogenannte Schnupperkurse angeboten, die jeder belegen kann.
Es ist jedoch erforderlich, dass bereits gewisse Grundvoraussetzungen gegeben sind. Das Mensch – Hund Team sollte zumindest einen Erziehungskurs 2 erfolgreich absolviert haben, besser aber einen Team Test oder die Begleithundeprüfung bestanden haben
Wie kann ich nach dem Agility-Schnupperkurs weitermachen?
Nach dem Schnupperkurs können Sie bei uns im Rahmen eines 10er-Karten-Trainings Agility weiter betreiben. Hierzu brauchen Sie keine Mitgliedschaft im Verein. Sie erwerben eine 10er-Karte zu einem Preis von 90,00 € und sind dann berechtigt, an 10 Trainingseinheiten (1 Einheit = 90 Minuten) teilzunehmen.
An welchen Tagen findet das 10er-Karten-Agility-Training statt?
Das Training für die 10er-Karten-Inhaber findet dienstags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr, mittwochs von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr sowie donnerstags von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr statt.
Gibt es Unterschiede an den einzelnen Trainingstagen?
Ja, es gibt Unterschiede. Dienstags findet das Training für all diejenigen statt, die ohne weitere Ambitionen (z. B. Turnierteilnahme o. ä.), ihren Hund aber dennoch sinnvoll beschäftigen wollen.
Das Training am Mittwoch ist für all diejenigen bestens geeignet, die ein bisschen mehr Herausforderung suchen. Hier sollte der Hund so gut wie alle Geräte kennen und einigermaßen zuverlässig ausführen. Dabei wird "Perfektion" nicht verlangt. Es werden auf das Team (Mensch/Hund) zugeschnittene Tipps gegeben und selbstverständlich ist genug Gelegenheit zum Umsetzen und Üben gegeben. Es werden spezielle Sequenzen und auch ganze Parcours trainiert. Hier soll der Hundeführer durch die richtige Wahl der Führtechnik lernen, auch schwierige Passagen im Parcours erfolgreich zu meistern. Auch beim Training am Mittwoch steht der Spaß an der Arbeit mit dem Hund im Vordergrund.
Donnerstags ist für all diejenigen, die nicht zu den oben genannten Gruppen zählen und sich noch nicht konkret entschieden haben bzw. für die Teilnahme am Mittwochstraining "aufgebaut" werden.
Warum ist der HSG dem DVG beigetreten?
Ganz einfach. Der DVG ist ein Dachverband, der Hundesportvereine aus ganz Deutschland unter einem Dach vereint und anleitet. Er ermöglicht es uns, z. B. die Team- und Begleithundausbildung anzubieten sowie offizielle Turniere im Agility zu veranstalten. Bei den Mitgliedsvereinen des DVG können auch noch folgende Sportarten praktiziert werden: Fährten- und Schutzdienstausbildung, Turnierhundesport mit den Disziplinen Vierkampf, Gelände- und Hindernislauf sowie Fly-Ball. So ist sichergestellt, dass für jeden Hundehalter etwas Passendes angeboten werden kann.
Warum soll ich mich für eine Ausbildung in einem Mitgliedsverein des DVG entscheiden?
Die Trainer innerhalb der Mitgliedsvereine des DVG haben einen sogenannten "Übungsleiterschein". Die Übungsleiter (Trainer) wurden vom DVG speziell geschult und haben nach dem Lehrgang eine offizielle Prüfung abgelegt. Der Begriff "Trainer" ist leider in Deutschland nicht geschützt, so dass sich jeder als "Trainer" bezeichnen kann, was natürlich zu Verwirrungen führt. Nach dem Erwerb des Übungsleiterscheines müssen die Übungsleiter eine bestimmte Anzahl von Seminaren und/oder Weiterbildungen, die der DVG anbietet, absolvieren. Nur so ist sichergestellt, dass die Übungsleiter auf dem neuesten Stand der Hundeausbildung bleiben. Ebenso ist es für die Übungsleiter Pflicht, jährlich einen Lehrgang in "Erste Hilfe für den Hund" zu absolvieren.
Was ist der Unterschied zu einer privaten Hundeschule?
In einer kommerziell betriebenen "privaten Hundeschule" ist nicht sichergestellt, dass die "Trainer" sich auch fortlaufend weiterbilden. Auch ist meistens nicht ersichtlich, wo genau sie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erworben haben wollen. Selbst eine "Bescheinigung über die Teilnahme am Lehrgang (...)" ist kein Garant dafür, dass dieser Lehrgang auch vom "Trainer" richtig verstanden sowie umgesetzt werden kann. Da die Betreiber einer "privaten Hundeschule" meist keinen anderen Beruf ausüben, können sie sich zwar voll und ganz der Hundeausbildung widmen, dies birgt dessen ungeachtet die grosse Gefahr, dass es hier rein "wirtschaftlich" zugeht und das Team aus Mensch und Hund lediglich als Faktor betrachtet und abgefertigt wird. Die Ausbildung eines Hundes, sowie seines Menschen sollte und darf auf keinen Fall als "Ware" oder "Dienstleistung" verkauft bzw. gekauft werden.
Was muss ich bei der Wahl der Ausbildungsstätte beachten?
Bitte bedenken Sie bei der Wahl der Hundeausbildung, dass es sehr wichtig ist, dass Ihr Hund sich genauso wohl fühlen muss wie Sie selbst auch. Geht Ihr Hund freudig und voller Ungeduld auf den Ausbildungsplatz, dann hat Ihr Hund Spass dort und er fühlt sich wohl. Zögert Ihr Hund jedoch merklich oder müssen Sie ihn gar hinter sich auf den Ausbildungsplatz zerren, dann fühlt sich Ihr Hund überhaupt nicht wohl und Sie sollten ernsthaft darüber nachdenken, sich einen anderen Platz suchen, an dem Sie die Ausbildung weiterführen.
Sollten Sie sich unwohl fühlen, die Ausbildungsmethode oder gar den Trainer als Person ablehnen, dann ist es vielleicht besser den Trainer zu wechseln. Ihr Hund merkt Ihre Emotion und wird nicht so freudig und willig die Kommandos erlernen. Dadurch kann es dazu führen, dass Sie frustriert sind und die Ausbildung beenden oder gar ganz aufhören.
Was bietet die HSG außer Agility noch an?
Wir begleiten Sie vom Welpen bis zum ausgebildeten Begleithund. Bei uns können Sie und Ihr Hund die komplette Ausbildung, d. h. vom Welpen bis zum Begleithund, absolvieren.
Welche Kurse gibt es da ganz genau?
Es gibt spezielle Kurse für Welpen, in denen u. a. das Sozialverhalten, die Bindung zum Menschen und die Leinenführigkeit trainiert werden.
Im Weiteren kommen dann die Erziehungskurse I und II sowie der Team Test und später noch die Begleithundprüfung.
Warum soll ich schon mit einem Welpen kommen?
Bei Welpen fördert die Neugier jedes Lernen von Neuem. In einer gutgeführten Welpenspielgruppe lernen Welpen
- viele verschiedene Hunderassen kennen, mit anderen Hunden zu kommunizieren,
- wie richtig gespielt wird,
- die Beißhemmung,
- und vieles mehr.
Was lernen mein Hund und ich im Welpenkurs?
Im Welpenkurs sind die Lerntheorie und die Leinenführigkeit (kein Fußlaufen) die zentralen Themen. Außerdem werden Grundkommandos, wie z. B.
- Sitz
- Platz
- Bleib
- Komm und Hier
- Gib her oder Aus
- ein Abruchsignal wie Nein oder Pfui
- Schau
Was ist der Unterschied zwischen Erziehung I und II?
Im Erziehungskurs I wird die Grunderziehung gefestigt und unter Ablenkung trainiert. Die Trainingseinheiten werden an der Leine absolviert.
Der Erziehungskurs II baut auf dem Erziehungskurs I auf und es wird dahingehend trainiert, dass die Hunde auch ohne Leine konzentriert mit ihren Besitzern mitarbeiten.
Was ist ein "Team Test"?
Der Team Test ist eine offizielle Prüfung des DVG. Das "Team" (d. h. Mensch und Hund) durchläuft ein bestimmtes Schema, in dem u. a. Leinenführigkeit, korrektes Fußgehen, Sitz und Platz aus der Bewegung, im Platz unter Ablenkung liegen bleiben u. v. m. geprüft und bewertet werden. Hierbei steht die Bindung zwischen Mensch und Hund im Vordergrund. Beim Team Test ist eine Mitgliedschaft in einem Verein nicht notwendig. Er kann in jedem, dem DVG angeschlossenen Mitgliedsverein, abgelegt werden. Bei privaten Hundeschulen können Sie diese Prüfung nicht ablegen.
Was ist eine "Begleithundprüfung"?
Die Begleithundprüfung (kurz: BH) ist im Grunde genommen die gleiche Prüfung wie der Team Test, nur noch enger und genauer bewertet. Hier wird vom Prüfer gezielt auf jedes Detail geachtet. Für diese Prüfung müssen Sie Mitglied in einem dem DVG angeschlossenen Mitgliedsverein sein.
Wie teuer sind die Kurse?
Alle Kurse (bis auf die Begleithundprüfung inkl. Vorbereitungskurs) kosten bei uns 90,00 €.
Wann finden die Kurse statt?
Die Welpen- und Erziehungskurse finden fortlaufend in der Woche statt. Die Einteilung in die jeweiligen Kurse wird durch Frau Karola Schlender vorgenommen. Weitere Fragen beantwortet sie Ihnen gerne.
Was muss ich zum Kurs mitbringen?
Sie sollten auf jeden Fall - neben Ihrem Hund - Spaß und Freude mitbringen. Ihr Hund sollte auf jeden Fall ein Halsband oder Geschirr tragen, die Leine sollte bitte keine Flexi-Leine sein, sondern eine ca. 1,5 bis 2 m lange Leine aus Leder oder Textil (je nach Größe Ihres Hundes). Dann benötigen Sie auf jeden Fall noch eine Motivationshilfe in Form von Leckerchen oder Spielzeug. Beim Spielzeug ist darauf zu achten, dass dieses nicht quietscht oder andere Töne von sich gibt, da dies die anderen Hunde zu sehr ablenken könnte. Im schlimmsten Fall kommt es zur Rauferei wegen des quietschenden Spielzeugs. Sollten Sie Leckerchen verwenden, dann sollte Ihr Hund vorher nicht gefüttert werden. Ein hungriger Bauch lernt besser. Ein voller Magen ist träge. Außerdem könnte es bei zuviel Bewegung nach dem Füttern gesundheitlichen Nachteilen (Magendrehung, Durchfall, Erbrechen) kommen.
Muss ich mich für die (Welpen-) Spielstunde anmelden?
Nein. Sie brauchen sich für die Spielstunden nicht anmelden. Einfach vorbeikommen und mitmachen. Aber bitte bringen Sie zur 1. Stunde den Impfausweis und (falls schon vorhanden) Versicherungsnachweis mit.